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Persönlich

Papenburg kann mehr. Aber nicht allein.

Warum ich für das Amt der Bürgermeisterin kandidiere, wie ich Politik verstehe und warum eine Bürgermeisterin das nicht allein schafft.

Sabrina Wendt

Es gibt Entscheidungen, die trifft man nicht einfach so. Die Entscheidung, für das Amt der Bürgermeisterin meiner Heimatstadt zu kandidieren, gehört für mich dazu.

Ich habe lange darüber nachgedacht. Nicht, weil ich nicht wüsste, was ich will. Sondern weil ich weiß, was dieses Amt bedeutet. Verantwortung für eine ganze Stadt. Für Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen, Erwartungen und Vorstellungen davon, wie Papenburg sich entwickeln soll.

Und genau deshalb trete ich an. Weil ich an Papenburg glaube. Ich glaube daran, dass diese Stadt mehr kann. Mehr für Familien. Mehr für junge Menschen. Mehr für unsere Betriebe. Mehr für unsere Ortsteile. Mehr für das Ehrenamt. Mehr bei Digitalisierung und Verwaltung. Und vor allem mehr, wenn wir nicht übereinander, sondern miteinander reden.

Ich komme aus der Wirtschaft und kenne die Verwaltung

Mein beruflicher Weg hat mich geprägt. In über 25 Jahren Berufserfahrung, davon 8 Jahre in der Wirtschaftsförderung dieser Stadt, habe ich beide Seiten kennengelernt.

Ich kenne die Wirtschaft und weiß, was ein Betrieb braucht, wenn er investieren, Arbeitsplätze schaffen und Verantwortung für unsere Stadt übernehmen will. Und ich kenne die öffentliche Verwaltung. Ich weiß, wie politische Entscheidungen entstehen, wo Prozesse kompliziert werden und wie wichtig verlässliches Verwaltungshandeln für die Menschen ist.

Diese Verbindung empfinde ich heute als große Stärke. Denn eine Stadt funktioniert nicht in Einzelteilen. Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Gesellschaft müssen zusammenspielen.

Ich möchte nicht die Bürgermeisterin sein, die für alles eine schnelle Antwort hat. Ich möchte die Bürgermeisterin sein, die die richtigen Fragen stellt, zuhört, unterschiedliche Interessen zusammenbringt und dann auch entscheidet.

Zuhören ist für mich keine Wahlkampfstrategie

In den vergangenen Monaten habe ich viele Gespräche geführt. Mit Unternehmern. Mit Familien. Mit Jugendlichen. Mit Menschen aus unseren Vereinen und Verbänden. Mit Landwirten. Mit Menschen aus allen Ortsteilen. Mit denen, die zufrieden sind, und genauso mit denen, die sagen: So kann es nicht weitergehen.

Ich finde beides wichtig. Denn Bürgermeisterin zu sein bedeutet für mich nicht, nur die Menschen zu hören, die ohnehin meiner Meinung sind. Demokratie beginnt für mich dort, wo wir unterschiedliche Meinungen aushalten und trotzdem gemeinsam nach Lösungen suchen.

Deshalb möchte ich Politik anders gestalten. Näher an den Menschen, klarer in den Entscheidungen und verbindlicher bei der Umsetzung.

Das Rathaus muss für die Menschen da sein

Ein Satz ist mir dabei besonders wichtig. Das Rathaus ist für alle da.

Wer einen Bauantrag stellt, ein Unternehmen gründen möchte, Unterstützung für einen Verein sucht oder einfach eine Frage an die Stadt hat, soll nicht das Gefühl haben, von einer Stelle zur nächsten geschickt zu werden.

Ich möchte eine Verwaltung, die serviceorientiert arbeitet. Eine Verwaltung, die Digitalisierung nicht als Selbstzweck versteht, sondern als Weg, Dinge einfacher zu machen. Eine Verwaltung, die erklärt, warum etwas nicht geht, und die genauso danach sucht, wie etwas möglich wird.

Und ich möchte dafür sorgen, dass Verantwortung nicht irgendwo zwischen den Zuständigkeiten verloren geht. Denn am Ende interessiert dich nicht, welches Amt oder welcher Fachbereich zuständig ist. Du möchtest, dass dein Anliegen gelöst wird.

Stadt der Möglichmacher ist für mich mehr als ein Slogan

Papenburg, Stadt der Möglichmacher, ist für mich keine schöne Überschrift auf einem Plakat. Es ist eine Haltung.

Ein junger Mensch, der hier seine Ausbildung macht und danach eine Wohnung finden möchte, soll in Papenburg Möglichkeiten sehen. Eine Familie, die hier bleiben oder herkommen möchte, soll passenden und bezahlbaren Wohnraum finden. Ein Betrieb, der wachsen möchte, soll hier gute Rahmenbedingungen vorfinden. Und wer sich ehrenamtlich engagiert, soll spüren, dass seine Arbeit gesehen und unterstützt wird.

Wer eine Idee für unsere Stadt hat, soll nicht als Erstes hören, warum sie schwierig ist. Sondern: Lass uns schauen, wie es gehen kann.

Natürlich wird nicht alles sofort möglich sein. Wir haben begrenzte Mittel. Wir müssen Prioritäten setzen. Und es wird Entscheidungen geben, die nicht jedem gefallen. Aber genau dann braucht es eine Bürgermeisterin, die offen sagt, was möglich ist, was nicht möglich ist und warum. Für mich gehört zu Verantwortung nämlich auch, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.

Ich möchte nicht verwalten, was ist. Ich möchte gestalten, was kommt.

Papenburg steht vor wichtigen Jahren. Wir müssen darüber reden, wie wir unsere Infrastruktur zukunftsfest machen. Wie wir Wohnraum schaffen. Wie wir Wirtschaft und Arbeitsplätze sichern. Wie wir jungen Menschen Perspektiven geben. Wie wir unsere Ortsteile stärken. Wie wir Ehrenamt und Gemeinschaft erhalten. Und wie eine moderne Verwaltung aussehen muss.

Dabei geht es mir nicht darum, das Bestehende schlechtzureden. Im Gegenteil. Ich weiß, wie viel in dieser Stadt geleistet wird. Von den Mitarbeitern der Stadt, von den Betrieben, den Vereinen, den vielen Ehrenamtlichen und von allen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen. Darauf können wir aufbauen. Aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen.

Warum ich kandidiere

Vielleicht ist das die wichtigste Frage überhaupt. Warum mache ich das?

Ich kandidiere, weil ich Verantwortung übernehmen möchte. Weil ich glaube, dass meine Erfahrung aus Wirtschaft und Verwaltung, meine Art zuzuhören und Menschen zusammenzubringen und mein Blick auf die Zukunft dieser Stadt einen Unterschied machen können.

Und weil ich überzeugt bin, dass Führung nicht bedeutet, immer vorne zu stehen. Manchmal bedeutet Führung, anderen Raum zu geben. Manchmal bedeutet sie, einen Konflikt auszuhalten. Manchmal bedeutet sie, eine Entscheidung zu treffen, obwohl sie unbequem ist. Und manchmal bedeutet sie ganz einfach, zu sagen: Ich kümmere mich darum.

Genau so möchte ich Bürgermeisterin sein. Nahbar. Klar. Verlässlich. Mit offenem Ohr, aber auch mit der Bereitschaft, zu entscheiden und dafür geradezustehen.

Papenburg kann mehr. Gemeinsam.

Ich trete nicht an, weil ich glaube, dass Papenburg alles falsch macht. Ich trete an, weil ich glaube, dass Papenburg noch viel mehr kann.

Und ich weiß, eine Bürgermeisterin schafft das nicht allein. Sie braucht die Menschen dieser Stadt. Die Ideen der Bürger. Das Engagement der Vereine. Die Innovationskraft unserer Betriebe. Die Erfahrung unserer Verwaltung. Die Perspektiven unserer jungen Menschen. Und den Mut, manchmal neue Wege auszuprobieren.

Deshalb ist mein Verständnis von Politik nicht: Ich weiß, was für dich richtig ist. Mein Verständnis ist ein anderes. Wir hören zu. Wir diskutieren. Wir entscheiden. Wir packen an. Und wir übernehmen gemeinsam Verantwortung.

Denn Papenburg ist nicht einfach eine Stadt, die verwaltet werden muss. Papenburg ist eine Stadt, die wir gemeinsam gestalten können. Genau dafür möchte ich Bürgermeisterin werden.

Was ist dein Papenburg kann mehr? Schreib mir gern, per E-Mail oder über das Kontaktformular. Ich lese mit und ich antworte.